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	<titelstring>Wo ist ein solcher Gott wie du</titelstring>
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		<text>1. Wo ist ein solcher Gott wie du?
Du schaffst den Müden sel&apos;ge Ruh&apos;,
Ruh&apos;, die nicht zu ergründen.
Ein Abgrund der Barmherzigkeit
verschlingt ein Meer von Herzeleid;
du, Herr, vergibst die Sünden.
Ja du, Jesu, ließt dich würgen / als den Bürgen
aller Sünden, mich auf ewig zu entbinden.</text>
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		<text>2. Holdsel&apos;ger, treuer Friedefürst,
wie hat dich nach dem Heil gedürst&apos;t,
dem Heil verlorner Sünder!
Du hast dein großes Werk vollbracht,
hast alle Sünd&apos; zunicht&apos; gemacht;
nun sind wir wieder Kinder.
Friede, Freude! Durch dein Sterben
sind wir Erben, und zum Lohne
gibst du uns die Ehrenkrone.</text>
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		<text>3. Die Gnade führt das Regiment
und macht der Sklaverei ein End&apos;,
besiegt Gesetz und Sünde.
Soll dein Herz frei und fröhlich sein,
so räum es ganz der Gnade ein,
und du wirst überwinden.
Wenn dich mächtig / Sündenliebe,
Fleischestriebe / oft bestürmen,
wird die Gnade dich beschirmen.</text>
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		<text>4. Durch deines Blutes Kraft, o Herr,
befreie du mich mehr und mehr
von Sünde und Verderben!
Du hast mich dir, Immanuel,
gar teu&apos;r erkauft mit Leib und Seel&apos;,
die Herrlichkeit zu erben,
Kleiner, reiner / muss ich werden
noch auf Erden, bis ich droben
dich kann ohne Sünde loben.</text>
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	<text> Text:  Carl Brockhaus; Melodie: Was Gott tut, das ist wohlgetan</text>
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